Wir wechseln unsere Girokonten Teil 2 – Wonach wir suchen und unser neues Kontensystem

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Wir wechseln unsere Girokonten Teil 2 – Wonach wir suchen und unser neues Kontensystem

Es geht weiter mit unsrem Vorhaben unsere alten teuren Konten gegen kostenlose Girokonten bei Direktbanken zu tauschen. In diesem Teil der Serie gehen wir auf unser neues Kontensystem ein und ermitteln unsere Bedürfnisse, sowie unsere Anforderungen an die einzelnen Konten.

Alle Teile der Serie hier im Überblick

Um den Bedarf und unsere Anforderungen ermitteln zu können müssen wir erstmal definieren wie das neue Konten-System aufgebaut ist.

Unser neues Kontensystem

Wie im ersten Beitrag dieser Serie beschrieben, haben wir aktuell kein wirkliches System für unsere aktuellen Konten. Das soll sich mit dem Wechsel ändern, sodass wir eine bessere Übersicht erhalten und endlich Struktur in das Ganze bringen.

Überlegt haben wir uns ein 5 Kontensystem. In diesem Model, haben wir ein Konto für alle fixen Ausgaben, sowie ein Konto für den täglichen Bedarf (variable Ausgaben). Ein Konto für Urlaube und Spaß, sowie ein Konto für den Aufbau unseres finanziellen Schutzes. Das letzte Konto dient als Rücklage für größere Anschaffungen wie Waschmaschine, Möbel oder vergleichsweise teure Konsumgüter.

Standardkonto

Über dieses Konto werden alle variablen Kosten bezahlt und die täglichen Ausgaben bezahlt. Hierzu zählen wir die Ausgaben für Lebensmittel und Hygeneartikel, unsere Lifestyle-Ausgaben, sowie die Kosten für Bekleidung und Anschaffungen für die Kinder. Also alle nicht gleichbleibenden Kosten.

Haushaltskonto

Das Haushaltskonto ist das Fundament unseres Kontensystem. Auf dieses Konto wird mein Einkommen fliesen, um alle fixen Kosten zu decken. Zu den fixen Kosten gehören alle Kosten rund ums Thema Wohnen, Schuldenabbau, Versicherungen, Abbos (Sport, Vergnügung etc.), mobile Telefonie, also alle Kosten die gleichbleibend sind.

Urlaubskonto

Das versteht sich von selbst 😉

Finanzielles Schutzkonto

Eines der wichtigsten Konten ist dieses Konto. Das Schutzkonto dient als Basis für den finanziellen Schutz, der für uns die erste Stufe in die finanzielle Freiheit ist.

AfA-Konto

Das AfA dient der Rücklage für Anschaffungen, sobald etwas kaputt ist oder repariert werden muss.

Wir arbeiten hier, ähnlich wie in der Buchführung mit einer linearen Abschreibung, nur das die Abschreibung nicht für die Bilanz ist, sondern der Rücklage dient.

Vorgehen

Sobald wir etwas kaufen das einen bestimmten Wert überschreitet (aktuell 150€), schreiben wir es über die erwartete/geplanten Nutzungsdauer monatlich ab. Die monatliche Abschreibungsrate errechnen wir wie folgt:

Rate = (Preis/Dauer in Jahre)/12

Dieses Vorgehen wenden wir bei jedem Gegenstand an, der eine Nutzungsdauer und ein bestimmten Anschaffungswert überschreitet. Somit beugen wir überraschenden Ausgaben vor, so dass diese uns nicht mehr aus der Bahn werfen.

Was wir benötigen

Ausgehend von den Beschreibungen der 5 Konten, benötigen wir zwei Konten, die SEPA-Lastschriften zulassen. Ein Konto auf das wir mit EC- und Kredit-Karte zugreifen können. Die weiteren Konten benötigen diese Funktionen nicht, da auf diesen Konten nur Geld deponiert wird, wenn auch auch die Kaufkraft durch die Inflation jährlich schwindet. Aber diese Konten müssen einen schnellen Zugriff ermöglichen und das Kapital darf nicht über feste Zeiträume gebunden sein.

Übersicht der Konten

Ec- und Kredit-Karte SEPA-Lastschrift Online-Zugriff
Standard Ja Ja Ja
Haushalt Nein Ja Ja
Urlaub Nein Nein Ja
Sicherheit Nein Nein Ja
AfA Nein Nein Ja

Bei den drei unteren Konten kristallisiert sich bereits heraus, dass es Tagesgeld- Konten sein werden. Das Standardkonto wiederum, dass es ein Giro-Konto sein muss. Bei dem Haushaltskonto hängt es damit zusammen, ob auf einem Tagesgeld-Konto SEPA-Lastschrift verfahren möglich sind, ansonsten wird das Haushaltskonto ebenfalls ein Giro-Konto.

Wie geht es weiter

Im nächsten Teil der Serie geben wir unsere neuen Banken bekannt und beschreiben welche Bank wir für welches Konto nutzen und warum wir uns für die einzelnen Banken entschieden haben.

Schreibt uns doch einmal in den Kommentaren bei welcher Bank ihr seid und was Ihr empfehlen könnt.

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